HUMAN

INTERNATIONAL CULTURAL PROJECT
Music // Dance // Lyrics


Konzept


Curriculum für die teilnehmenden Schulen
Für das Projekt HUMAN wird ein Curriculum zum Thema Menschenrechte entwickelt, das interessierten Schulen zur Verfügung gestellt wird und fächerspezifische Vorschläge zur pädagogischen Bearbeitung der Menschenrechtsthemen enthält.
Das Werk thematisiert das Leben des Menschen an sich, jenseits von Hautfarbe oder Religionszugehörigkeit, das geprägt ist von Grundbedürfnissen nach Nahrung, Heimat, Freiheit, Schutz, Gerechtigkeit oder auch Respekt, Würde und Sinnhaftigkeit.

Train-the-Trainer Programm
Der renommierte Choreograf Royston Maldoom trainiert mit seinem Team jeweils am Ort der Bühnenshows die dortigen Jugendlichen in fünfwöchigen Workshops. Die Lehrer am Ort gestalten den pädagogischen Teil des Programms auf der Basis des erarbeiteten Curriculums..
Das musikalische Werk, das theoretische Curriculum und die Erfahrungen aller Beteiligten, stehen nach der Bühnenshow zur Verfügung, damit das Projekt „HUMAN“ wahlweise in kleinem oder größerem Format fortgeführt werden kann.

Digitale Vernetzung und Mobilität
Schüler, Choreografen und Pädagogen schaffen gemeinsam ein eigens initiiertes Netzwerk, das sich über die jeweiligen Landesgrenzen hinaus den Dokumentations- und Kommunikationsmöglichkeiten der aktuellen „social media“ Kanäle bedient.
Zur umfänglichen Dokumentation und Verständigung wird für die jugendlichen Akteure mittels einer eigens entwickelten App der Zugang zum Projekt in den sozialen Netzwerken erleichtert und ermutigt.
Hinzu kommen Reisen aller Akteure, die sich an den sechs Aufführungsorten des Projektes zum Austausch und zu „Train-the-Trainer“ – Workshops treffen.
Durch die intensive, interdisziplinäre Produktion wird das Kulturprojekt in der jeweiligen Stadt, Region vernetzt und gestaltet gleichzeitig einen länderübergreifend Austausch.

Mehrwert für die Akteure
Der multikulturelle Kerngedanke der Produktion sorgtfür vielseitige Beziehungen der jugendlichen Akteure untereinander, die sich mit der Grundwahrheit der Menschenrechte auseinandersetzen, sich schöpferisch in das gemeinschaftliche Erleben einbringen und ihre Erfahrungen auf einer sehr persönlichen Ebene austauschen.
Die Teilnahme am Projekt ermöglicht den Jugendlichen eine intensive Erfahrung mit Musik, Tanz und Gemeinschaft. Ihre eigenen Fähigkeiten und Ressourcen werden gestärkt. Statt Rückzug und Ghettoisierung wird Dialog erlebbar. Aus Hoffnungslosigkeit und Verunsicherung erwächst Erfahrung und Sinnhaftigkeit. Die jugendlichen Akteure werden ermutigt, sich für ihre persönlichen Stärken und für ein Zusammenleben in einer auf Freiheit, Toleranz und Frieden ausgerichteten Gesellschaft zu entscheiden.

Nachhaltigkeit
HUMAN arbeitet auf unterschiedlichen, sich ergänzenden Ebenen:

  • Bühnenshows mit Live-Orchester und 80 – 150 Schüler*innen finden ab 2020 mit vor- und nachbereitenden pädagogischen Programmen in sechs europäischen Städten statt (Brüssel, Duisburg, Wien und drei weitere)
  • Eine große Abschluss-Show ist in Brüssel geplant. Teilnehmende aus den sechs Ländern reisen nach Brüssel, um gemeinsam Ende 2023 den 75. Jahrestag der Erklärung der Menschenrechte zu feiern.
  • Projektwochen nach dem Konzept „5 days to dance“ des Choreografen Wilfried van Poppel ermöglichen an Schulen in mehreren europäischen Ländern eine kraftvolle Weiterführung der Projektarbeit.
  • Ein besonderer Fokus liegt auf Social Media Kommunikation. So wird das Kernthema Menschenrechte von mitwirkenden Jugendlichen mit Begeisterung über die Landesgrenzen hinaus weitergetragen.
  • Im Hinblick auf eine große gesellschaftliche Reichweite ist eine CD-Produktion in Zusammenarbeit mit dem international renommierten Label „Berlin Classics“ sowie eine filmische Begleitung der Vorbereitungsarbeit, Aufführungen und Berichterstattung geplant.
  • „Best-practice“ Beispiele des Projektes werden nach Abschluss vom HUMAN Team dokumentiert und den Partnern und Förderern zur Verfügung gestellt.

Bild oben: Tanzproduktion von Wilfried van Poppel & Amaya Lubeigt